Version
Download 27
Total Views 15
Stock
File Size 316.01 KB
File Type pdf
Create Date 5. Juli 2018
Last Updated 5. Juli 2018
Download

Zum Beschluss der Landesgruppen Niedersachsen und Bremen der SPDBundestagsfraktion über die Abschaffung der Doppelverbeitragung bei den
Betriebsrenten erklärt der Bundestagsabgeordnete für Bremen II-Bremerhaven, Uwe
Schmidt:

„Die Abschaffung der Doppelverbeitragung für alle Bezieherinnen und Bezieher von
Betriebsrenten ist dringend notwendig. Nur so wird es uns gelingen, die betriebliche
Altersvorsorge attraktiver und gerechter zu machen“, sagt Uwe Schmidt, Mitglied der
Landesgruppen Niedersachsen/Bremen in der SPD-Bundestagsfraktion.

Seit 2004 müssen Bezieherinnen und Bezieher von Betriebsrenten nicht nur den
Arbeitnehmer-, sondern auch den Arbeitgeberanteil in der Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. „Diese Doppelverbeitragung ist ungerecht und macht die
Betriebsrente für viele schlichtweg unattraktiv“, so Schmidt weiter.

„Genau wie bei den gesetzlichen Renten muss auch für Betriebsrenten gelten, dass nur
der halbe Krankenkassenbeitrag erhoben wird. Angesichts der guten
gesamtwirtschaftlichen Lage, der zu erwartenden Mehreinnahmen der Krankenkassen
durch die verbesserte Mütterrente und die Reform der Erwerbsminderungsrente ist das
auch finanzierbar“, erklärt Schmidt.

Die Landesgruppen Niedersachsen/Bremen fordern in ihrem Beschluss zudem, dass bis
zur endgültigen Abschaffung der Doppelverbeitragung zunächst ein echter Freibetrag
anstelle der jetzigen Freigrenze eingeführt werden könne. Aktuell wird der Kranken- und
Pflegeversicherungsbeitrag bei Überschreiten einer Freigrenze von 152,25 Euro auf den
kompletten Auszahlungsbetrag erhoben. Stattdessen soll in Zukunft nur jeder zusätzliche
Euro mit Beiträgen belastet werden – eine Entlastung vor allem für Betriebsrenten, die
nur geringfügig über der Freigrenze liegen.

Kommentar verfassen