Am heutigen 26. April 2018 fand wieder bundesweit der Girls‘Day statt. Auch die SPD-Bundestagsfraktion beteiligte sich und bot 50 Mädchen einen Einblick in die Arbeit des
Parlaments.

„Wir brauchen mehr Frauen in allen Männerdomänen – auch und gerade in der Politik.
Ich freue mich daher, dass meine Fraktion sich wieder mit einem spannenden Programm
am Girls’Day beteiligt hat. Der Mädchenzukunftstag leistet einen wichtigen Beitrag zu
mehr Chancengerechtigkeit in der Ausbildung und im Erwerbsleben“, so Uwe Schmidt.
Zum Girls’Day hatte der Abgeordnete die Bremerhavener Schülerin Mai-Linda für zwei
Tage nach Berlin eingeladen. Hier hat sie am Programm der SPD-Bundestagsfraktion
teilgenommen.

„Es ist wichtig, dass junge Frauen ihre Perspektiven im Berufsleben überblicken und sich
auch damit auseinandersetzen können, wie die Arbeit des Parlaments in Berlin aussieht“,
so Schmidt. Die Mädchen erlebten bei einer Besichtigung des Reichstagsgebäudes und
der Teilnahme an einer Plenarsitzung hautnah den parlamentarischen Alltag der
Politikerinnen und Politiker. Bei einem Planspiel erhielten die jungen Frauen Einblicke in
den Prozess der Gesetzgebung – vom ersten Entwurf eines Gesetzes bis zu dessen
Verabschiedung. Wie Frauen erfolgreich im politischen Betrieb arbeiten können, war
schließlich Gegenstand einer Diskussionsrunde, bei der erfahrene Politikerinnen und
Politiker den Mädchen Rede und Antwort standen. Auch die alltägliche Büroarbeit der
Abgeordneten lernten die Teilnehmerinnen kennen.

„Der Girls’ Day unterstützt junge Frauen bei der Berufsorientierung. Um deren
Perspektiven auch über die Berufswahl hinaus zu stärken, haben wir uns dafür eingesetzt,
dass zahlreiche Verbesserungen für Frauen in der Arbeitswelt im Koalitionsvertrag
verankert wurden. So wird sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit der
Einführung der Brückenteilzeit noch in diesem Jahr deutlich verbessern. Auch einen
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter wird es bald geben.
Außerdem werden wir soziale Berufe aufwerten und Befristungen ohne Sachgrund
drastisch einschränken. Damit machen wir unbefristete Arbeit wieder zur Regel. So
stärken wir allen Frauen den Rücken – sowohl im Berufsleben als auch auf dem Weg
dorthin“, so Schmidt abschließend.

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