Zum heutigen Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zum Kulturetat 2019 erklärt Uwe Schmidt:

„Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen [8.11.] Bereinigungssitzung beschlossen, sich an der Sanierung des historischen Bereisungs- und Schleppdampfers Welle mit 900.000 Euro zu beteiligen. Es freut mich, dass es endlich gelungen ist, Bundesmittel für die dringend notwendige Restaurierung und den Neubau der Backbord Hauptdampfmaschine einzuwerben. Damit sichert der Bund weiteres maritimes Erbe in unserer Seestadt, denn die Welle ist das letzte erhaltene Schiff aus der Zeit der Weserkorrektion“, verkündet der Bremerhavener Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt. Die Gesamtkosten für die Sanierungsmaßnahme betragen 1,8 Millionen Euro. Der Bund trägt davon 900.000 Euro. Der Rest wird aus Eigenmitteln bestritten.

Auch von dem erfolgreichen Denkmalschutz Sonderprogramm kann Bremerhaven wieder profitieren. Für die Sanierung der historischen Kanaldrehbrücke an der Klußmannstraße beteiligt sich der Bund aus dem Etat der Beauftragten für Kultur und Medien mit 300.000 Euro an den Gesamtkosten von 1,3 Millionen. Die Drehbrücke über den Geestemünder Hauptkanal steht noch in direktem Zusammenhang mit der Gründung Geestemündes. Sie wurde 1860-1861 nach einem Entwurf des Ingenieurs Heinrich Adolf Buchholz errichtet und ist nach derzeitigem Kenntnisstand, die älteste funktionsfähige Drehbrücke in Deutschland.

„Gute Nachrichten gibt es auch für meinen Betreuungswahlkreis Cuxhaven-Stade. Hier wird sich der Bund mit ca. 2,1 Millionen Euro an der Sanierung des Feuerschiffes Elbe I, das in Cuxhaven zu Hause ist, und mit 2 Millionen an der Sanierung der Schwebefähre im Landkreis Cuxhaven beteiligen“, berichtet Schmidt.

Die Beschlüsse wurden in der heutigen sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses getroffen. In der Sitzung werden alle Etats des Bundeshaushaltes 2019 noch einmal abschließend beraten.

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