Bremerhaven, 6. September 2017

Uwe Schmidt, MdBB und Direktkandidat der SPD für den WK 055, zum Antrag „Laschen ist Hafenarbeit“:

„Globalisierung in den Häfen bedeutet, dass zunehmend Druck auf die Arbeitsfelder der Kolleginnen und Kollegen ausgeübt wird – damit wollen wir in Bremen nun Schluss machen. „Laschen ist Hafenarbeit“ lautet der Antrag, den wir in der kommenden Sitzungswoche der Bremischen Bürgerschaft beschließen werden.

Ich bin der Überzeugung, dass wir unsere Arbeits- und Sicherheitsstandards gerade in Zeiten einer globalisierten Welt aktiv einfordern und verteidigen müssen. Deswegen handeln wir nun:

Das Laschen und Entlaschen der Ladung von Schiffen in unseren Häfen gehört in die Hände von gutausgebildeten und nach Tariflohn bezahlten Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeitern. Die Masche vieler Reeder, hier Druck auf die Hafenbelegschaften aufzubauen und das Laschen und Entlaschen den Mannschaften zu übertragen, gehört gesetzlich gestoppt.

Es geht hier nicht nur um den Erhalt von guten Arbeitsplätzen in den deutschen Häfen. Es geht auch um die Sicherheit der Mannschaften und der Menschen die an der Küste leben. Ein großer Teil der heute, auch in Containern, beförderten Waren ist Gefahrgut und wir haben die Pflicht, den Küstenbewohnern den bestmöglichen Schutz vor havarierender Fracht zu bieten. Ebenso haben wir die Pflicht, die Mannschaften der oft unter Billigfahne fahrenden Schiffe zu schützen – im Zweifel sind wir die einzige Lobby, die diese Menschen haben.

Zur Übernahme solcher Arbeiten, haben wir qualifiziertes Personal an der Hafenkante und nun werden wir die gute Arbeit der Kolleginnen und Kollegen im Hafen schützen. Das ist meine Auffassung von arbeitnehmernaher Politik, im Schulterschluss mit den Betriebsräten und den Gewerkschaften.

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Pressemitteilung: Uwe Schmidt, MdBB und Direktkandidat der SPD für den WK 055, zum Antrag „Laschen ist Hafenarbeit“. 37.68 KB 5 downloads

„Globalisierung in den Häfen bedeutet, dass zunehmend Druck auf die Arbeitsfelder...

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