20.02.2017 Uwe Schmidt, Direktkandidat der SPD für den WK 055, begrüßt die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, Korrekturen an den Regelungen der Agenda 2010 vorzunehmen

Gerade die angesprochene Veränderung bei der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist ein starkes Signal, so Uwe Schmidt: „Es ist eine Frage des gesellschaftlichen und auch politischen Anstands, die Leistung derer zu würdigen, die durch ihre Beiträge das Sozialsystem in unserem Land über Jahrzehnte getragen haben.“

Auch die Äußerungen Schulz‘ zur Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung und zur Eindämmung befristeter Arbeitsverträge begrüßte Schmidt: „Martin Schulz hat verstanden, dass ein Eingestehen von Fehlern bei der Agenda 2010 nicht reicht: Die damals beschlossenen Regelungen sind die Lebensrealität von Millionen Menschen in unserem Land – zum Teil prekäre Lebensrealitäten, da müssen wir Korrekturen vornehmen und Stellschrauben zurückdrehen.“

Dies gelte auch, wenn es in einigen Punkten eine komplette Kehrtwende bedeutet. „Die SPD muss klar machen, dass sie als einzige Partei den Mut und den Willen hat, die Agendapolitik zu korrigieren – die Union wird es nicht tun“, so Schmidt am Rande einer Arbeitnehmerkonferenz in Bielefeld.

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